Warum sollten wir Kurkuma essen?

Kurkuma (auch Gelbwurz genannt) verdankt seine gesundheitsfördernden Eigenschaften vor allem dem aktiven Wirkstoff Curcumin, der für die typische gelb-orange Farbe sorgt.

Die wichtigsten gesundheitlichen Vorteile

  • Entzündungshemmende Wirkung: Curcumin wirkt im Körper als natürliches Entzündungshemmungsmittel. Es kann dazu beitragen, chronische Entzündungs-Prozesse zu lindern, was beispielsweise bei Gelenkbeschwerden wie Arthritis unterstützend wirkt.
  • Starkes Antioxidans: Kurkuma schützt die Zellen vor freiem radikalen Stress und fördert die körpereigene Abwehr gegen oxidative Schäden.
  • Förderung der Verdauung: Das Gewürz regt die Leber dazu an, mehr Gallensäuren zu produzieren. Das hilft dem Magen-Darm-Trakt, Fette besser zu verarbeiten, und reduziert Blähungen sowie Völlegefühl.
  • Unterstützung für Herz & Hirn: Studien weisen darauf hin, dass Curcumin die Funktion der Gefäßinnenwände (Endothel) verbessert und das Gedächtnis sowie das allgemeine Wohlbefinden unterstützen kann.

Wichtige Praxistipps für den Alltag

TippBegründung
Mit schwarzem Pfeffer kombinierenCurcumin wird vom Körper alleine nur sehr schlecht aufgenommen. Das im schwarzen Pfeffer enthaltene Piperin steigert die Aufnahme im Darm um das Bis zu 2000-fache.
Mit gesunden Fetten einnehmenDa Curcumin fettlöslich ist, sollte es immer zusammen mit etwas Fett (z. B. Olivenöl, Kokosöl, Nüssen oder Milch/Pflanzendrink) verzehrt werden.

Einfache Ideen zur Verwendung

  • Goldene Milch (Turmeric Latte): Pflanzendrink erwärmen, 1 TL Kurkumapulver, 1 Prise schwarzen Pfeffer, etwas Ingwer, Zimt und einen Schuss Mandelöl oder Kokosöl unterrühren und mit etwas Honig süßen.
  • Frisch gerieben in Speisen: Die frische Kurkumawurzel eignet sich hervorragend gerieben über Linsengerichte, Kichererbsen-Currys, Eintöpfe, Ofengemüse oder Suppen.

Verwenden Sie Kurkuma bereits regelmäßig in Ihrer Küche oder interessieren Sie sich für ein bestimmtes Rezept?

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