Es gibt viele kleine Routinen, die wir unbewusst ausführen, die aber mit der Zeit deutliche Spuren an unserem Äußeren hinterlassen – sei es an der Haut, den Haaren oder der Körperhaltung.
Hier sind die subtilsten Gewohnheiten, die Ihr Aussehen beeinflussen:
1. Die “Handy-Nacken”-Haltung (Tech Neck)
Wenn Sie regelmäßig auf Ihr Smartphone schauen, neigen Sie den Kopf um bis zu 60 Grad nach vorne.
- Die Folge: Das ist nicht nur schlecht für die Wirbelsäule, sondern führt zu vorzeitigen Falten am Hals (den sogenannten “Venusringen”) und kann ein Doppelkinn begünstigen, da das Gewebe erschlafft.
- Tipp: Halten Sie das Handy öfter auf Augenhöhe.
2. Das Reiben der Augen
Die Haut um die Augen ist die dünnste des gesamten Körpers.
- Die Folge: Durch häufiges Reiben werden kleine Kapillaren unter der Haut beschädigt, was zu dunklen Augenringen führt. Zudem wird die Haut gedehnt, was die Bildung von Krähenfüßen beschleunigt.
- Tipp: Tupfen Sie Augencreme nur vorsichtig ein, statt zu reiben.
3. Einseitiges Schlafen
Wenn Sie jede Nacht auf derselben Seite schlafen, wird Ihr Gesicht stundenlang gegen das Kissen gepresst.
- Die Folge: Es entstehen sogenannte “Schlaffalten”, die mit der Zeit dauerhaft sichtbar bleiben. Oft sieht man an einer Gesichtshälfte mehr Fältchen als an der anderen.
- Tipp: Versuchen Sie, öfter auf dem Rücken zu schlafen, oder nutzen Sie Seiden- bzw. Satinkopfkissenbezüge, die weniger Reibung erzeugen.
4. Zu heißes Duschen
Besonders im Winter ist eine heiße Dusche verlockend, doch sie ist der Feind einer strahlenden Haut.
- Die Folge: Heißes Wasser entzieht der Haut ihre natürlichen Fette (Lipide). Die Haut wirkt stumpf, trocken und schuppig; auch die Haare verlieren ihren Glanz.
- Tipp: Duschen Sie lauwarm. Wenn Sie mutig sind, beenden Sie die Dusche mit einem kalten Guss – das fördert die Durchblutung (ähnlich wie beim Wassertreten für die Beine).
5. Das Tragen von schweren Handtaschen auf einer Seite
- Die Folge: Eine einseitige Belastung führt dazu, dass eine Schulter dauerhaft höher steht als die andere. Das verändert Ihre gesamte Silhouette und Gangart, was unsicher oder „verspannt“ wirken kann.
- Tipp: Wechseln Sie regelmäßig die Seite oder nutzen Sie öfter einen schicken Rucksack.
6. Unbewusstes Gesichtverziehen (Browsing Face)
Ob Konzentration am PC oder das Zusammenkneifen der Augen bei Sonnenlicht ohne Sonnenbrille.
- Die Folge: Die Zornesfalte zwischen den Augenbrauen vertieft sich dauerhaft.
- Tipp: Achten Sie bewusst darauf, den Kiefer locker zu lassen (Zähne nicht zusammenbeißen).
Eine hilfreiche Ergänzung für Ihre Routine
Da Sie bereits wissen, dass Minze und Öl hervorragend zusammenwirken, können Sie dies nutzen, um negativen Gewohnheiten entgegenzuwirken:
- Wenn Sie sich durch zu viel Bildschirmarbeit müde fühlen oder Kopfschmerzen durch Verspannungen (Punkt 1 & 6) bekommen, reiben Sie einen Tropfen Minzöl gemischt mit einem Trägeröl sanft auf Ihre Schläfen. Das entspannt die Gesichtszüge sofort und lässt Sie frischer aussehen.
- Und wie Sie es bei Ihren Ladegeräten handhaben – Vorsorge ist besser als Nachsorge: Das Ziehen des Steckers schützt die Technik, und das Ablegen schlechter Gewohnheiten schützt Ihre natürliche Ausstrahlung.
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