Hier ist ein Rezept für einen traditionellen, weichen und sehr leckeren Weihnachtsstollen, der sich ideal zum Vorbereiten eignet:
Traditioneller Weihnachtsstollen
Dieser Kuchen ist nicht die amerikanische „Light“-Variante, sondern die echte, reichhaltige und saftige Weihnachtsspezialität!
Zutaten
I. Fruchtboden (Idealerweise über Nacht einweichen!)
Zutaten Menge Hinweise
Rosinen (gemischt) 150 g
Getrocknete Cranberries 50 g
Getrocknete Pflaumen oder Feigen (gehackt) 50 g
Kandierte Orangenschalen/Zitronenschalen/Ingwer 50 g
Rum oder Brandy (Cognac) 1,5 dl Zum Einweichen der Früchte und zum Bestreuen des fertigen Kuchens.
II. Der Teig
Zutaten Menge Hinweise
Butter (weich, ungesalzen) 200 g Zimmertemperatur.
Brauner Zucker (oder dunkler Rohrzucker) 200 g
Eier (L) 4 Stück Zimmertemperatur.
250 g Mehl
1 TL Backpulver
Gewürzmischung
1 TL gemahlener Zimt
1/2 TL gemahlene Nelken
1/2 TL gemahlene Muskatnuss
1 Orange, abgeriebene Schale und ca. 2 cl Saft
50 g Mandelblättchen Zubereitung
I. Einweichen der Früchte (am Vorabend)
Die Trockenfrüchte (falls nötig) klein schneiden und in eine Schüssel geben.
Rum/Brandy darüber gießen. Vermengen und abgedeckt über Nacht ziehen lassen, damit die Früchte den Alkohol aufnehmen.
II. Teig zubereiten
Backofen vorbereiten: Den Backofen auf 150 °C (Ober-/Unterhitze) vorheizen. Eine Springform (20–22 cm Durchmesser) mit Backpapier auslegen (auch die Seiten hoch).
Cremig rühren: Die weiche Butter mit dem braunen Zucker ca. 5 Minuten schaumig schlagen.
Eier: Die Eier einzeln unter die Buttermasse rühren und nach jeder Zugabe gut verrühren.
Trockene Zutaten: In einer separaten Schüssel Mehl, Backpulver und alle Weihnachtsgewürze vermischen.
Zusammensetzen: Die Mehlmischung zur Butter-Ei-Mischung geben. Orangenschale und Orangensaft unterrühren.
Früchte: Zum Schluss die eingeweichten Früchte (überschüssigen Saft aufbewahren!) und die Mandelblättchen unterheben.
Backen: Den Teig in die Form füllen. Den Kuchen bei relativ niedriger Temperatur (150 °C) 1,5 bis 2 Stunden backen.
Tipp: Falls die Oberfläche zu schnell bräunt, locker mit Alufolie abdecken. Der Kuchen ist fertig, wenn ein in die Mitte gesteckter Zahnstocher sauber herauskommt.
III. Nachbehandlung und Reifung (Der Schlüssel zum Geschmack!)
Bestreichen: Solange der Kuchen noch heiß ist, die Oberfläche mehrmals mit einem Spieß einstechen. Mit dem aufgefangenen Rumsaft bestreichen, bis er vollständig eingezogen ist.
Reifung: Den Kuchen in der Form abkühlen lassen, dann in Backpapier und Alufolie einwickeln. Traditionell beträufelt man ihn wöchentlich mit ein bis zwei Esslöffeln Rum oder Brandy (vorher die Oberfläche des Kuchens einstechen!). Am besten nach mindestens einer Woche, idealerweise aber nach 2–3 Wochen. Viel Spaß beim Backen und frohe Feiertage!