Ein kleines Metallfläschchen mit intensivem Duft, das man in fast jedem vietnamesischen Haushalt findet … und oft auch an der Kasse vietnamesischer Läden in Tschechien. Manchmal bekommt man ihn geschenkt, und selbst wenn man ihn kauft, kostet er einige Kronen.
Dennoch kann dieser Balsam in vielen Situationen unerwartet nützlich sein.
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Wofür wird er traditionell verwendet?
Bei Erkältungen – viele tragen es auf Brust, Schläfen oder unter der Nase auf, um die Atmung zu erleichtern.
Bei Muskel- und Gelenkschmerzen – die wärmende und kühlende Wirkung kann Verspannungen und Steifheit vorübergehend lindern.
Nach leichter sportlicher Überanstrengung.
Bei Kopfschmerzen – manche reiben es auf Schläfen oder Nacken.
Gegen Juckreiz nach Insektenstichen.
Auf Reisen – viele führen es als „Erste-Hilfe“ in einem kleinen Beutel mit.
Die traditionelle asiatische Medizin empfiehlt beispielsweise roten Balsam bei Muskelproblemen und weißen zur Unterstützung bei Erkältungen und Grippe.
Was ist (hauptsächlich) darin enthalten und wie wirkt es?
Das Geheimnis des Balsams liegt in der Kombination natürlicher Substanzen:
Kampfer
Menthol
Pfefferminzöl
Oft auch Nelken oder Zimt
Diese Substanzen erzeugen einen sogenannten „Gegenreizeffekt“ – sie bewirken ein kühlendes oder wärmendes Gefühl auf der Haut, wodurch die Schmerzrezeptoren vorübergehend von der Schmerzweiterleitung abgelenkt werden können.
Anders ausgedrückt: Der Balsam bekämpft nicht die Ursache, kann aber Beschwerden lindern und Verspannungen lösen.
Anwendungshinweise:
Immer nur eine kleine Menge auftragen.
Augenpartie und Schleimhäute aussparen.
Nach Gebrauch Hände gründlich waschen.
Nicht auf gereizter oder verletzter Haut anwenden.