Gegrillter Mais ist ein Klassiker jeder Grillsaison – süß, saftig und leicht geröstet. Bevor Sie den nächsten Kolben genießen, gibt es einige wissenswerte Fakten, die sowohl den Geschmack als auch die gesunde Zubereitung beeinflussen.
8 überraschende Fakten über gegrillten Mais
1. Das Vorkochen entscheidet über die Knusprigkeit
Entgegen der Intuition ist das Vorkochen des Maiskolbens in leicht gezuckertem Wasser (etwa 15–20 Minuten) oft die beste Methode. Der Grund: Es verkürzt die Zeit auf dem Grill, wodurch die Zuckerkörner nur kurz angeröstet werden und der Mais saftig bleibt, anstatt trocken oder schwarz zu verbrennen.
2. Salz im Kochwasser macht den Mais zäh
Wenn Sie frischen Mais vorkochen, sollten Sie kein Salz ins Kochwasser geben. Salz kann dazu führen, dass die Maiskörner zäh und hart werden. Würzen Sie den Mais erst, nachdem er gegrillt und mit Butter bestrichen wurde.
3. Es ist streng genommen ein Getreide
Obwohl wir Mais in der Küche oft als Gemüse verwenden, gehört er botanisch gesehen zur Familie der Süßgräser und ist somit ein Getreide. Genauer gesagt, ist Zuckermais (die Sorte, die wir grillen) eine spezielle Züchtung, die einen hohen Zuckergehalt aufweist.
4. Das Geheimnis liegt im Abrieb der Schale
Die traditionellste und aromatischste Methode, Mais zu grillen, ist direkt in der Schale. Weichen Sie die Kolben mit Blättern vorher 30–60 Minuten in Wasser ein. Die Blätter wirken wie eine natürliche Schutzhülle und Dampfgarung, wodurch der Mais besonders saftig wird. Wenn die äußeren Blätter schwarz sind, ist der Mais in der Regel perfekt.
5. Mais ist eine Kalium- und Ballaststoff-Bombe
Mais ist nicht nur ein Kohlenhydratlieferant, sondern auch überraschend gesund. Er ist reich an Ballaststoffen, die gut für die Verdauung sind, sowie an Kalium, das wichtig für den Flüssigkeitshaushalt und den Blutdruck ist.
6. Die gelbe Farbe ist Ihr Sonnenschutz
Die leuchtend gelbe Farbe des Mais stammt von den Carotinoiden Lutein und Zeaxanthin. Diese Antioxidantien sind besonders wichtig für die Augengesundheit, da sie die Netzhaut vor schädlichem UV-Licht schützen können.
7. Butter und Kräuter verbrennen leicht
Kräuterbutter oder andere fettreiche Marinaden sollten Sie nicht zu Beginn des Grillvorgangs auftragen. Die Butter verbrennt schnell über direkter Hitze und bildet ungesunde, bittere Röstaromen. Bepinseln Sie den Mais stattdessen während der letzten Minuten des Grillens mit Öl, oder bestreichen Sie ihn nach dem Grillen großzügig mit der fertigen Kräuterbutter.
8. Aluminiumfolie vermeiden (wenn möglich)
Auch wenn es bequem ist: Versuchen Sie, Aluminiumfolie zu vermeiden. Besonders in Verbindung mit salzigen oder sauren Marinaden (wie Limettensaft oder Chili-Soße) können sich Aluminiumionen lösen und in die Lebensmittel übergehen. Verwenden Sie stattdessen die Blätter, eine Grillschale oder einen Gussrost, um den Mais zu garen.