Hausmittel gegen Ekzeme und Schuppenflechte. Wie geht das?

Ekzeme und Schuppenflechte sind chronische Hauterkrankungen, die oft mit Trockenheit, Juckreiz und Rötungen einhergehen. Hausmittel können helfen, die Symptome zu lindern und die Haut zu beruhigen, aber sie sind kein Ersatz für eine medizinische Behandlung. Bei schweren Schüben oder anhaltenden Beschwerden sollten Sie immer einen Arzt oder Dermatologen aufsuchen.


Hausmittel zur Linderung der Symptome

  • Kokosöl Warum es hilft: Kokosöl ist reich an gesättigten Fettsäuren und hat eine entzündungshemmende Wirkung. Es spendet der Haut Feuchtigkeit, was besonders bei Trockenheit und Juckreiz lindernd wirkt. Anwendung: Tragen Sie mehrmals täglich eine dünne Schicht natives Kokosöl auf die betroffenen Stellen auf.
  • Haferflockenbad Warum es hilft: Haferflocken wirken beruhigend auf die Haut. Die darin enthaltenen Stoffe, insbesondere Avenanthramide, können Juckreiz und Entzündungen reduzieren. Anwendung: Füllen Sie eine Socke mit einer Tasse Haferflocken und hängen Sie sie unter den Wasserhahn, während die Badewanne voll läuft. Baden Sie für 15–20 Minuten.
  • Apfelessig Warum es hilft: Apfelessig kann helfen, den pH-Wert der Haut auszugleichen. Bei Schuppenflechte kann er die Schuppenbildung reduzieren. Anwendung: Mischen Sie Apfelessig und Wasser im Verhältnis 1:1 und tupfen Sie die Lösung mit einem Wattebausch auf die betroffenen Stellen. Lassen Sie sie einwirken und spülen Sie sie dann ab. Achtung: Verwenden Sie Apfelessig nicht auf offenen oder rissigen Stellen, da dies brennen kann.

Was Sie vermeiden sollten

Um die Symptome nicht zu verschlimmern, sollten Sie auf folgende Dinge achten:

  • Heißes Wasser: Duschen Sie nicht zu heiß, da heißes Wasser die Haut austrocknen kann.
  • Aggressive Seifen: Verwenden Sie milde, parfümfreie Seifen oder Duschgele.
  • Kratzen: Versuchen Sie, nicht zu kratzen, da dies die Haut weiter schädigen und zu Infektionen führen kann.

Denken Sie daran, dass die Wirksamkeit von Hausmitteln von Person zu Person variieren kann. Was bei dem einen hilft, muss nicht zwangsläufig bei einem anderen wirken.

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