Germknödel sind eine traditionelle Süßspeise aus der österreichischen und bayerischen Küche. Sie bestehen aus einem großen, flaumigen Hefekloß, der mit Powidl (Pflaumenmus) gefüllt und gedämpft wird.
Was macht Germknödel so besonders?
- Der Teig: Das Geheimnis des Germknödels liegt im Hefeteig. Er wird sorgfältig geknetet und muss lange genug ruhen, bis er sich in seiner Größe verdoppelt hat. Durch das Dämpfen wird der Teig besonders leicht und luftig.
- Die Füllung: Die klassische Füllung ist Powidl, ein sehr dickes, zuckerfreies Pflaumenmus. Die süße Füllung harmoniert perfekt mit dem milden Geschmack des Teigs.
- Die Garnitur: Der Germknödel wird traditionell mit geschmolzener Butter übergossen und mit einer Mischung aus Mohn und Puderzucker bestreut. Es gibt auch Varianten mit Vanillesoße.
Zubereitung
Die Zubereitung eines Germknödels erfordert etwas Geduld, aber der Aufwand lohnt sich:
- Hefeteig zubereiten: Mehl, Hefe, lauwarme Milch, Zucker, Eigelb, Salz und Butter zu einem geschmeidigen Teig verkneten.
- Gehen lassen: Den Teig an einem warmen Ort für mindestens eine Stunde gehen lassen, bis er sein Volumen verdoppelt hat.
- Füllen: Den Teig in gleichgroße Stücke teilen und zu Kugeln formen. In die Mitte jeder Kugel eine Mulde drücken, mit Powidl füllen und wieder gut verschließen.
- Dämpfen: Die Knödel über kochendem Wasser dämpfen. Achten Sie darauf, dass sie sich nicht gegenseitig berühren, da sie beim Garen noch größer werden. Das Dämpfen dauert etwa 15 bis 20 Minuten.
Sobald der Germknödel fertig ist, sollte er sofort serviert werden, da er am besten schmeckt, solange er noch warm und luftig ist.