Auberginen für den Winter ohne Sterilisation

Um Auberginen für den Winter haltbar zu machen, ohne sie einzukochen, gibt es verschiedene Methoden, die auf dem Einlegen in Öl oder Essig basieren. Sterilisation ist dabei nicht unbedingt notwendig, aber es ist entscheidend, dass die Gläser und Utensilien absolut sauber sind, um die Haltbarkeit zu gewährleisten.


Eingelegte Auberginen in Öl

Diese Methode ist sehr beliebt, da sie Auberginen zu einer leckeren Vorspeise oder Antipasti macht, die sich über Monate hält.

Zubereitung:

  1. Vorbereitung der Auberginen: Wasche und schneide die Auberginen in Scheiben oder Würfel. Bestreue sie großzügig mit Salz und lasse sie für etwa 30-60 Minuten ziehen. Das entzieht ihnen Wasser und Bitterstoffe und verhindert, dass sie sich beim Braten mit zu viel Öl vollsaugen. Tupfe die Auberginen anschließend gründlich trocken.
  2. Garen: Brate oder grille die Auberginenscheiben in etwas Olivenöl, bis sie weich und leicht gebräunt sind. Lasse sie anschließend auf Küchenpapier abtropfen und abkühlen.
  3. Schichten: Schichte die abgekühlten Auberginen in saubere Gläser, abwechselnd mit frischen Kräutern (z. B. Oregano, Minze, Petersilie) und Knoblauchscheiben.
  4. Einlegen: Gieße Olivenöl über die Auberginen, bis alles vollständig bedeckt ist. Achte darauf, dass keine Luftblasen im Glas bleiben.
  5. Lagerung: Verschließe die Gläser fest und lagere sie an einem kühlen, dunklen Ort, idealerweise im Kühlschrank. So eingelegte Auberginen können sich mehrere Wochen bis Monate halten.

Eingelegte Auberginen in Essigsud

Eine Alternative ist das Einlegen in Essig. Die Säure des Essigs konserviert das Gemüse auf natürliche Weise und gibt ihm einen pikanten Geschmack.

Zubereitung:

  1. Auberginen vorbereiten: Schneide die Auberginen in Stücke oder Streifen und entwässere sie wie oben beschrieben mit Salz.
  2. Essigsud kochen: Koche einen Sud aus zwei Teilen Wasser und einem Teil Essig (z. B. Weißweinessig oder Apfelessig). Füge Salz und Gewürze wie Lorbeerblätter, Pfefferkörner oder Senfkörner hinzu.
  3. Kochen: Gib die Auberginen in den kochenden Sud und lasse sie für einige Minuten kochen, bis sie weich, aber noch bissfest sind.
  4. Einlegen: Fülle die noch heißen Auberginen in saubere Gläser und gieße den heißen Essigsud darüber, bis das Gemüse bedeckt ist. Du kannst auch eine dünne Schicht Olivenöl auf den Essigsud geben, um die Haltbarkeit zu verlängern.
  5. Lagerung: Verschließe die Gläser sofort und lasse sie abkühlen. Lagere die Gläser an einem kühlen, dunklen Ort. Sie halten sich auf diese Weise bis zu einem Jahr.

Wichtiger Hinweis zur Haltbarkeit

Obwohl bei diesen Methoden kein “Einkochen” im klassischen Sinne stattfindet, ist die Hygiene entscheidend. Die Gläser müssen vor der Verwendung sehr sauber sein. Durch das Kochen der Auberginen in Essig oder das Einlegen in Öl werden die Keime im Glas abgetötet, was eine längere Haltbarkeit ermöglicht. Lagere die Gläser immer kühl und dunkel und verwende einen sauberen Löffel, um Entnahmen zu machen, damit der Inhalt nicht verunreinigt wird.

Welche Methode spricht dich mehr an – die würzigen Auberginen in Öl oder die pikanten in Essig?

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