Käsekuchen ohne Sahne und ohne Gelatine

Das ist eine großartige Wahl! Ein klassischer Käsekuchen ohne Sahne und Gelatine basiert oft auf Quark und wird durch die Eier und das richtige Backen wunderbar cremig und stabil. Hier ist ein Rezept für einen solchen Käsekuchen, der einfach himmlisch schmeckt und ganz ohne Schnickschnack auskommt.


Klassischer cremiger Käsekuchen ohne Sahne und Gelatine 🍰💛

Dieser Käsekuchen ist ein zeitloser Genuss: herrlich cremig, leicht und zitronig, ganz ohne schwere Sahne oder das Binden mit Gelatine. Seine Stabilität und Geschmeidigkeit erhält er durch eine sorgfältige Kombination von Quark, Eiern und einer Prise Stärke.

Zutaten:

Für den Mürbeteigboden:

  • 150 g Weizenmehl (Type 405)
  • 75 g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 1 Teelöffel Vanilleextrakt (oder 1 Päckchen Vanillezucker)
  • 100 g kalte Butter, in kleinen Würfeln
  • 1 großes Ei

Für die Quarkfüllung:

  • 1 kg Magerquark (alternativ 500g Magerquark und 500g 20%igen Speisequark für noch mehr Cremigkeit)
  • 200 g Zucker
  • 4 große Eier, getrennt (Eigelb und Eiweiß)
  • 1 Teelöffel Vanilleextrakt
  • Schale von 1 Bio-Zitrone (fein abgerieben) und Saft einer halben Zitrone
  • 40 g Speisestärke (z.B. Maisstärke)
  • Optional: Eine Prise Salz

Benötigte Utensilien:

  • Springform (ca. 24-26 cm Durchmesser)
  • Backpapier
  • Große Rührschüsseln
  • Handmixer mit Schneebesen und Knethaken
  • Spatel

Zubereitung:

1. Den Mürbeteigboden vorbereiten:

  1. Teig kneten: In einer großen Schüssel das Mehl, Zucker, Salz und Vanilleextrakt vermischen. Die kalte Butter in kleinen Würfeln und das Ei hinzufügen. Zuerst mit den Knethaken des Handmixers kneten, dann kurz mit den Händen zu einem glatten Teig verkneten.
  2. Kühlen: Den Teig in Frischhaltefolie wickeln und für mindestens 30 Minuten in den Kühlschrank legen.
  3. Form vorbereiten: Den Boden der Springform mit Backpapier auslegen und den Rand leicht einfetten.
  4. Boden auslegen: Den gekühlten Teig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche ausrollen, etwas größer als der Durchmesser der Springform. Den Teig vorsichtig in die Form legen und einen kleinen Rand formen (ca. 2-3 cm hoch). Den Boden mit einer Gabel mehrmals einstechen. Stellen Sie die Form bis zur Verwendung der Füllung kalt.

2. Die Quarkfüllung zubereiten:

  1. Backofen vorheizen: Heizen Sie Ihren Backofen auf 175°C (Ober-/Unterhitze) vor.
  2. Eischnee schlagen: Das Eiweiß der 4 Eier mit einer Prise Salz in einer fettfreien Schüssel sehr steif schlagen. Stellen Sie es beiseite.
  3. Quarkmasse rühren: In einer anderen großen Schüssel den Quark, Eigelb, Zucker, Vanilleextrakt, die geriebene Zitronenschale und den Zitronensaft verrühren.
  4. Stärke hinzufügen: Die Speisestärke sieben und unter die Quarkmasse rühren, bis alles glatt und cremig ist.
  5. Eischnee unterheben: Zuerst etwa die Hälfte des steif geschlagenen Eiweißes vorsichtig unter die Quarkmasse heben, um sie aufzulockern. Danach den restlichen Eischnee in zwei Portionen ganz behutsam unterheben, bis alles gerade so verbunden ist. Versuchen Sie, so viel Luft wie möglich im Teig zu halten.

3. Backen des Käsekuchens:

  1. Füllung einfüllen: Die fertige Quarkfüllung vorsichtig in die vorbereitete Springform mit dem Mürbeteigboden gießen und die Oberfläche glattstreichen.
  2. Backen: Den Käsekuchen im vorgeheizten Ofen auf der mittleren Schiene für etwa 60-75 Minuten backen.


    • Tipp gegen Risse: Wenn die Oberfläche zu schnell bräunt oder sich Risse bilden, decken Sie den Kuchen lose mit Alufolie ab. Einige Bäcker schneiden den Kuchen nach ca. 25-30 Minuten ca. 1 cm vom Rand entfernt vorsichtig ringsherum ein, um Risse zu minimieren.
  3. Abkühlen im Ofen: Nach der Backzeit den Backofen ausschalten, die Ofentür einen Spalt öffnen (z.B. einen Kochlöffel in die Tür klemmen) und den Käsekuchen für mindestens 1 Stunde im ausgeschalteten Ofen abkühlen lassen. Dies verhindert einen Hitzeschock und das Zusammenfallen oder Reißen des Kuchens.
  4. Vollständiges Kühlen: Nehmen Sie den Kuchen aus dem Ofen und lassen Sie ihn auf einem Kuchengitter vollständig auf Raumtemperatur abkühlen.
  5. Kühlen im Kühlschrank: Den abgekühlten Käsekuchen abdecken und für mindestens 4-6 Stunden, am besten aber über Nacht, in den Kühlschrank stellen. Er muss vollständig durchgekühlt und fest sein, damit er sich gut schneiden lässt.


Tipps für den perfekten Käsekuchen:

  • Zimmertemperatur: Achten Sie darauf, dass Quark und Eier Raumtemperatur haben. Das sorgt für eine homogenere und cremigere Füllung.
  • Nicht übermixen: Mixen Sie die Quarkfüllung nur so lange, bis die Zutaten gerade eben kombiniert sind. Zu viel Mixen kann Luft einarbeiten, die beim Backen entweicht und Risse verursacht.
  • Magerquark: Magerquark sorgt für einen leichteren Käsekuchen. Wenn Sie einen noch cremigeren, reichhaltigeren Kuchen möchten, können Sie einen Teil des Magerquarks durch 20%igen Speisequark ersetzen.
  • Zitrone: Die Zitrone gibt dem Käsekuchen eine wunderbare Frische. Verwenden Sie unbedingt die Schale einer unbehandelten Bio-Zitrone.

Genießen Sie diesen köstlichen, cremigen Käsekuchen! Er ist ein zeitloser Klassiker, der immer wieder begeistert.

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