Rissige Fersen? Diese einfache Kur über Nacht kann helfen, sie schnell weicher zu machen.

Rissige Fersen (Schrunden) entstehen meist durch trockene Haut, Druckbelastung oder fehlende Feuchtigkeit. Eine reichhaltige Intensivkur über Nacht hilft, die verhornte Haut aufzuweichen und die Feuchtigkeitsbarriere der Fersen wiederaufzubauen.

Das einfache 3-Schritte-Ritual für die Nacht

1. Fußbad (10–15 Minuten)

Messen Sie lauwarmes Wasser in eine Schüssel und geben Sie 2 EL Natron oder 100 ml Apfelessig hinzu. Das weicht die dicke Hornschicht sanft auf.

  • Tipp: Nach dem Bad die Fersen mit einem Bimsstein sanft (!) kreisend bearbeiten. Niemals scharfe Klingen oder Raspeln verwenden, da Mikrorisse zu Infektionen führen können.

2. Reichhaltige Pflege auftragen

Trocknen Sie die Füße gründlich ab. Tragen Sie eine dicke Schicht einer der folgenden Komponenten auf die Fersen auf:

  • Urea-Creme (10–25 % Ureagehalt): Bindet Feuchtigkeit intensiv und löst abgestorbene Hautschuppen auf.
  • Melkfett, Vaseline oder Ringelblumensalbe: Bildet eine okklusive Schutzschicht, die das Entweichen von Feuchtigkeit verhindert.
  • Kokosöl oder Olivenöl: Natürliche Lipide zur Pflege leichterer Trockenheitsrisse.

3. Baumwollsocken anziehen

Ziehen Sie direkt nach dem Eincremen saubere, atmungsaktive Baumwollsocken an und lassen Sie die Kur über Nacht einwirken. Die Socken verhindern das Abfärben auf die Bettwäsche und erzeugen eine feuchte Kammer, wodurch die Wirkstoffe tief einziehen.

Vorbeugung im Alltag

  • Flüssigkeitszufuhr: Trinken Sie ausreichend Wasser über den Tag.
  • Schuhwerk: Vermeiden Sie Schuhe mit offener Ferse (wie Pantoletten oder Flip-Flops), da diese den Druck auf die Fersenkanten erhöhen und Risse begünstigen.
  • Regelmäßiges Eincremen: Tragen Sie nach jedem Duschen eine feuchtigkeitsspendende Fußcreme auf.

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