Ein hölzernes A-förmiges Rankgitter hilft Gurkenpflanzen, kräftig zu wachsen und spart gleichzeitig wertvollen Platz im Garten.

Das ist die absolute Königsklasse im vertikalen Gärtnern! Ein A-förmiges Rankgitter (oder auch “Gurken-Tipi”) ist für Gurken quasi das, was das Penthouse für uns ist – Luxus pur mit bester Aussicht.

Hier sind die drei unschlagbaren Vorteile, warum diese Konstruktion so genial funktioniert:

1. Perfekter Platzspar-Trick: Die “Doppelhaushälfte”

Das Schöne am A-Rahmen ist, dass man zwei Fliegen mit einer Klappe schlägt:

  • Außen: Die Gurken klettern an den beiden schrägen Seiten nach oben. Da sie schräg wachsen, haben sie mehr Fläche zum Klettern als bei einer rein vertikalen Wand.
  • Innen (Der Tunnel-Effekt): Der Raum unter dem “A” ist schattig und geschützt. Hier kann man perfekt schnell wachsende, hitzeempfindliche Kulturen anbauen, die im Hochsommer sonst in die Schussphase gehen würden – wie Salat, Spinat, Radieschen oder Rucola.

2. Schluss mit der lästigen Sucherei (und Fäulnis)

Jeder, der Gurken am Boden gezogen hat, kennt das: Man sucht wie ein Detektiv unter den riesigen Blättern nach den Früchten – und findet oft eine, die bereits gelb, überreif und halb angefressen im Schlamm liegt.

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  • Am A-Gitter hängen die Gurken durch die Schwerkraft sauber und schnurgerade nach innen oder außen herunter.
  • Sie berühren den feuchten Boden nicht, was Schnecken fernhält und Fäulnis verhindert.
  • Die Ernte ist absolut rückenschonend.

3. Trockene Blätter = Gesunde Pflanzen

Gurken sind extrem empfindlich für Mehltau (sowohl den Echten als auch den Falschen). Da das A-Gitter dem Wind eine wunderbare Angriffsfläche bietet, trocknen die Blätter nach einem Sommerregen rasend schnell ab. Das nimmt den Pilzsporen die Lebensgrundlage.

Ein kleiner Tipp für die Praxis: Gurken sind schwer, besonders wenn sie volltragen sind. Es lohnt sich, das Holzgestell mit ein paar Querstreben im unteren Bereich zu stabilisieren und das Gitter (ob aus Holzlatten, Estrichmatten oder stabilem Hanfseil) stramm zu spannen. Wenn die Pflanzen erst mal die Spitze des “A” erreicht haben, kann man sie einfach oben drüberwachsen und auf der anderen Seite wieder sanft herunterhängen lassen.

Bauen Sie die Gurken an beiden Seiten des A-Rahmens an, oder nutzen Sie eine Seite vielleicht sogar für ein anderes Kletter-Gemüse wie Stangenbohnen oder kleine Kürbisse?

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