Absolut! Rotkohl ist ein zeitloser Klassiker der deutschen Küche, der besonders gut zu deftigen Gerichten wie Braten, Ente oder Gänsebrust passt. Das Geheimnis eines guten Rotkohls liegt in der Balance zwischen süßen, sauren und würzigen Aromen.
Zutaten
- 1 mittlerer Rotkohl (ca. 1 kg)
- 2 Zwiebeln
- 2-3 säuerliche Äpfel (z.B. Boskop)
- 3-4 EL Apfelessig
- 2 EL Zucker (oder nach Geschmack)
- 100 ml Wasser (oder Rotwein für eine intensivere Note)
- 2 Lorbeerblätter
- 3-4 Nelken
- 1 TL Salz
- Eine Prise Pfeffer
- Optional: 1-2 Wacholderbeeren, 1 EL Schmalz oder Butter zum Anbraten
Zubereitung
- Vorbereitung: Entfernen Sie die äußeren Blätter des Rotkohls, vierteln Sie ihn, schneiden Sie den Strunk heraus und hobeln Sie ihn in feine Streifen. Schälen und würfeln Sie die Zwiebeln und Äpfel.
- Anbraten: Erhitzen Sie etwas Schmalz oder Öl in einem großen Topf. Dünsten Sie die Zwiebelwürfel darin glasig an. Geben Sie nun den gehobelten Rotkohl hinzu und braten Sie ihn für 5-10 Minuten mit an, bis er etwas zusammenfällt.
- Einrühren und Schmoren: Rühren Sie die Apfelwürfel, den Zucker, Salz und Pfeffer unter. Löschen Sie das Ganze mit Apfelessig und Wasser (oder Rotwein) ab. Fügen Sie die Nelken, Lorbeerblätter und ggf. die Wacholderbeeren hinzu.
- Köcheln lassen: Bringen Sie den Rotkohl zum Kochen, reduzieren Sie dann die Hitze und lassen Sie ihn mit geschlossenem Deckel bei geringer Hitze 45 bis 60 Minuten schmoren. Rühren Sie gelegentlich um. Der Kohl sollte weich, aber noch leicht bissfest sein.
- Fertigstellen: Nehmen Sie die Nelken, Lorbeerblätter und Wacholderbeeren heraus. Schmecken Sie den Rotkohl nochmals ab und würzen Sie ihn bei Bedarf mit etwas Zucker, Essig, Salz oder Pfeffer nach. Ein kleines Stückchen Butter am Ende macht den Kohl besonders cremig.
Tipp: Rotkohl schmeckt oft am nächsten Tag noch besser, da die Aromen über Nacht richtig durchziehen. Sie können ihn also wunderbar im Voraus zubereiten!