7 Anzeichen einer Glutenallergie, die jeder ignoriert

7 Anzeichen einer Glutenunverträglichkeit oder Zöliakie, die oft übersehen werden

1. Chronische Verdauungsprobleme

Blähungen, Blähungen, Durchfall und/oder Verstopfung sind zwar häufig, aber wenn sie regelmäßig nach dem Verzehr von glutenhaltigen Lebensmitteln auftreten, könnten sie ein Zeichen sein. Besonders bei Zöliakie können diese Symptome sehr ausgeprägt sein und auf eine Schädigung des Darms hinweisen, die die Nährstoffaufnahme beeinträchtigt. Bei manchen Menschen äußert sich dies als “Reizdarm-Syndrom” (IBS), das sich jedoch bei glutenfreier Ernährung bessert.

2. Chronische Müdigkeit und Abgeschlagenheit (“Brain Fog”)

Fühlen Sie sich ständig müde, auch nach ausreichend Schlaf? Haben Sie Schwierigkeiten, sich zu konzentrieren, oder leiden Sie unter “Gehirnnebel” – einem Gefühl von mentaler Trägheit oder Vergesslichkeit? Gluten kann bei manchen Menschen systemische Entzündungen auslösen, die zu Erschöpfung und kognitiven Beeinträchtigungen führen.


3. Unerklärliche Kopfschmerzen oder Migräne

Regelmäßige Kopfschmerzen oder sogar Migräneattacken ohne ersichtlichen Grund könnten mit Gluten in Verbindung stehen. Viele Menschen berichten, dass ihre Kopfschmerzen nach dem Verzicht auf Gluten deutlich seltener oder weniger intensiv werden.

4. Gelenk- und Muskelschmerzen

Gelenk- und Muskelschmerzen sind weit verbreitet und werden oft auf Alter, Bewegung oder andere Erkrankungen zurückgeführt. Wenn Sie jedoch unerklärliche Schmerzen oder Steifheit in Gelenken oder Muskeln verspüren, die sich nach einer glutenfreien Diät bessern, könnte dies ein Hinweis sein. Entzündungen, die durch Gluten ausgelöst werden, können diese Schmerzen verursachen.

5. Hautprobleme (Dermatitis Herpetiformis oder andere Ausschläge)

Ein juckender, bläschenartiger Hautausschlag, der oft an den Ellenbogen, Knien, am Gesäß oder auf der Kopfhaut auftritt, ist ein spezifisches Symptom der Zöliakie und wird Dermatitis Herpetiformis (DH) genannt. Aber auch andere unerklärliche Hautausschläge, Ekzeme oder Rötungen können bei manchen Menschen auf eine Glutenempfindlichkeit hinweisen.

6. Stimmungsschwankungen, Angstzustände oder Depressionen

Die Darm-Hirn-Achse ist ein komplexes System. Verdauungsprobleme und Entzündungen, die durch Gluten verursacht werden, können die Stimmung und die psychische Gesundheit beeinflussen. Angstzustände, Reizbarkeit oder depressive Verstimmungen, die keine klare Ursache haben, könnten mit einer Glutenempfindlichkeit zusammenhängen.

7. Nährstoffmängel (z. B. Eisenmangelanämie)

Bei Zöliakie schädigt Gluten die Dünndarmzotten, die für die Aufnahme von Nährstoffen zuständig sind. Dies kann zu verschiedenen Mängeln führen, auch wenn die Ernährung eigentlich ausgewogen ist. Eisenmangelanämie (Blutarmut) ist ein sehr häufiges, oft übersehenes Symptom der Zöliakie, aber auch Vitamin-D-, B12- oder Kalziummangel können auftreten.



Was tun, wenn Sie diese Symptome bemerken?

Es ist sehr wichtig, sich nicht selbst zu diagnostizieren und nicht einfach eine glutenfreie Diät zu beginnen, ohne vorher einen Arzt aufzusuchen. Eine Selbstdiagnose könnte die Diagnose von Zöliakie erschweren, da für die Tests (Bluttests und möglicherweise eine Dünndarmbiopsie) der Körper Gluten ausgesetzt sein muss, um eine Reaktion hervorzurufen.

Wenn Sie eines oder mehrere dieser Symptome bei sich bemerken, sprechen Sie mit Ihrem Arzt. Er oder sie kann die notwendigen Tests veranlassen, um Zöliakie oder andere Erkrankungen auszuschließen oder zu bestätigen, und Sie bei den nächsten Schritten beraten.

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